By Jacob Burckhardt

Dieses e-book: "Die Kultur der Renaissance in Italien - Vollständige Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Die Kultur der Renaissance in Italien ist das Hauptwerk von Jacob Burckhardt, das den Strukturwandel von Staat und Kirche im Ausgang des Mittelalters und die damit einhergehende Ausbildung des «modernen», individuellen Menschen beschreibt - Konzepte, die heute kritisch hinterfragt werden. Auf seinen Italienreisen wurde Jacob Burckhardt stark von der italienischen Kultur der Renaissance angezogen. Lange Zeit wurde dieser Begriff als Epochenbezeichnung der Kunstgeschichte verwendet. Der erste, der ihn direkt für eine historische Epoche verwendete, battle Jules Michelet. Erst durch Burckhardts Studien der italienischen Kultur des 15. und sixteen. Jahrhunderts und durch die Veröffentlichung seiner Ergebnisse wird die «Renaissance» in der öffentlichen Meinung wahrgenommen. Das Werk gilt auch heute noch als das Standardwerk über diese Epoche. Burckhardt zeichnet darin ein Gesamtbild der italienischen Renaissancegesellschaft; diese erste umfassende Darstellung jener Epoche hat das Renaissancebild Europas stark geprägt und wurde zum beispielgebenden Werk der Kulturgeschichtsschreibung. Die Renaissance hat die Moderne in Europa eingeleitet.
Jacob Christoph Burckhardt (1818-1897) battle ein Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt Kunstgeschichte.

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Dass das sittliche Recht schwer zu seinem Rechte kömmt. Grund und Boden der Herrschaft sind und bleiben illegitim und ein Fluch haftet daran und will nicht davon weichen. Kaiserliche Gutheissungen und Belehnungen ändern dies nicht, weil das Volk keine Notiz davon nimmt, wenn seine Herrscher sich irgendwo in fernen Landen oder von einem durchreisenden Fremden ein Stück Pergament gekauft haben[Fußnote: Hierüber Franc. Vettori, Arch. stor.  293, s. «]. Wären die Kaiser etwas nütze gewesen, so hätten sie die Gewaltherrn gar nicht emporkommen lassen – so lautete die Logik des unwissenden Menschenverstandes.

In den Stadtrepubliken wie in den Tyrannenstaaten prägt sich dies Leben hundertfaltig aus und bestimmt ihre innere Gestalt sowohl als ihre Politik nach aussen. Wir begnügen uns mit der Betrachtung des vollständigern, deutlicher ausgesprochenen Typus desselben in den Tyrannenstaaten. innere Zustand der von Gewaltherrschern regierten Territorien hatte ein berühmtes Vorbild an dem Normannenreiche von Unteritalien und Sizilien, wie Kaiser Friedrich II. , S. ]. Aufgewachsen unter Verrat und Gefahr in der Nähe von Sarazenen, hatte er sich frühe gewöhnt an eine völlig objektive Beurteilung und Behandlung der Dinge, der erste moderne Mensch auf dem Throne.

Versuchte sich ein Condottiere Vidovero von Brescia[Fußnote: Malipiero, Ann. Veneti, Archiv. stor. ]; er hatte schon früher die Stadt Cesena durch Mord vieler Edeln und Bürger eingenommen, aber das Kastell hielt sich, und er musste wieder fort; jetzt, begleitet von einer Truppe, die ihm ein anderer böser Bube, Pandolfo Malatesta von Rimini, Sohn des erwähnten Roberto und venezianischer Condottiere, abgetreten, nahm er dem Erzbischof von Ravenna die Stadt Castelnuovo ab. Die Venezianer, welche Grösseres besorgten und ohnehin vom Papst gedrängt wurden, befahlen dem Pandolfo »wohlmeinend«, den guten Freund bei Gelegenheit zu verhaften; es geschah, obwohl »mit Schmerzen«, worauf die Ordre kam, ihn am Galgen sterben zu lassen.

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